Sonntag, 26. April 2009
Update der Epidemie
Die Influencia porcina breitet sich weiter aus und mittlerweile wurden alle öffentlichen Institutionen, Schulen, Museen, etc. bis am 6. Mai geschlossen. Nachdem am Anfang alle gedacht haben, die mexikanische Regierung sei übervorsichtig und handle unter Druck der USA, ist es jetzt tatsächlich schlimmer als bisher angenommen.
Es wird geraten die Hände regelmässig zu waschen und identifizieren (zum Glück hab ich antibakterielle Handcreme lol), auf die üblichen Küsschen zur Begrüssung zu verzichten, viel Vitamin C zu sich zu nehmen (restlos ausverkauft) und draussen Mundschutz zu tragen, aber auch der ist nicht mehr zu finden.
Jetzt gebt mir mal Vorschläge was ich bis am 6. Mai mache? Ich kann das Haus nicht verlassen und mir ist langweilig... Schreibt mir laaaange Emails! Meine einzige Hoffnung ist, dass wir nach Acapulco fahren. Am besten heute noch! Am Freitag kommt dann hoffentlich eine Freundin zu mir nach Acapulco, wenigstens etwas Abwechslung.
Es wird geraten die Hände regelmässig zu waschen und identifizieren (zum Glück hab ich antibakterielle Handcreme lol), auf die üblichen Küsschen zur Begrüssung zu verzichten, viel Vitamin C zu sich zu nehmen (restlos ausverkauft) und draussen Mundschutz zu tragen, aber auch der ist nicht mehr zu finden.
Jetzt gebt mir mal Vorschläge was ich bis am 6. Mai mache? Ich kann das Haus nicht verlassen und mir ist langweilig... Schreibt mir laaaange Emails! Meine einzige Hoffnung ist, dass wir nach Acapulco fahren. Am besten heute noch! Am Freitag kommt dann hoffentlich eine Freundin zu mir nach Acapulco, wenigstens etwas Abwechslung.
Freitag, 24. April 2009
Epidemie in Mexico City
Gestern Nacht hat um halb 12 zweimal das Telefon geklingelt. Ich hab mir keine Gedanken darüber gemacht und ging schlafen. Als ich heute Morgen jedoch in die Küche kam und die Jungs sah, die eigentlich in der Schule sein sollten, kam mir das doch komisch vor. Kurz darauf klingelte auch mein Handy und Franzi meinte in Mexico City sei eine Epidemie ausgebrochen und die Schulen seien geschlossen.
Ich machte mich also sofort auf die Suche nach Informationen im Internet und fand heraus, dass in Mexico City eine Epidemie von Influenza ausgebrochen sei und dass der Gesundheitsminister sämtliche Schulen und Universitäten geschlossen habe. Der Virus kommt angeblich von Schweinen, obwohl ich die äusserst selten hier sehe...
Jetzt wird sogar darüber diskutiert, die ganze nächste Woche keinen Unterricht durchzuführen und auf jeden Fall soll man öffentliche Orte (Metro, Einkaufscenter, etc.) vermeiden und sich mehrmals täglich die Hände waschen.
Bisher gabs etwa 30 Todesfälle und Canada hat eine Quarantäne eingerichtet für Personen, die nach Mexico gereist sind. Am besten wärs warscheinlich Mexico City für ein paar Tage zu verlassen, aber warscheinlich werden das einige tun und so wird das Virus schnell verbreitet.
Ich hoff mal, dass das Ganze nicht so schlimm ist, damit ich dann in drei Wochen ohne Probleme nach Hause reisen kann. Auf Quarantäne hab ich irgendwie nicht so Lust. Naja, mal schauen wie es weiter geht...
Ich machte mich also sofort auf die Suche nach Informationen im Internet und fand heraus, dass in Mexico City eine Epidemie von Influenza ausgebrochen sei und dass der Gesundheitsminister sämtliche Schulen und Universitäten geschlossen habe. Der Virus kommt angeblich von Schweinen, obwohl ich die äusserst selten hier sehe...
Jetzt wird sogar darüber diskutiert, die ganze nächste Woche keinen Unterricht durchzuführen und auf jeden Fall soll man öffentliche Orte (Metro, Einkaufscenter, etc.) vermeiden und sich mehrmals täglich die Hände waschen.
Bisher gabs etwa 30 Todesfälle und Canada hat eine Quarantäne eingerichtet für Personen, die nach Mexico gereist sind. Am besten wärs warscheinlich Mexico City für ein paar Tage zu verlassen, aber warscheinlich werden das einige tun und so wird das Virus schnell verbreitet.
Ich hoff mal, dass das Ganze nicht so schlimm ist, damit ich dann in drei Wochen ohne Probleme nach Hause reisen kann. Auf Quarantäne hab ich irgendwie nicht so Lust. Naja, mal schauen wie es weiter geht...
Sonntag, 19. April 2009
Urlaub in Chiapas
Eine Woche vor Ostern beginnt hier in Mexico die Semana Santa und alle, aber auch wirklich alle Mexicanos haben Urlaub. Wir machten uns also zu fünft auf den Weg zum Bus Terminal, wo wir gleich mal drei Stunden warten durften, weil es keine Busse mehr hatte. Um Mitternacht ging unsere 10 stündige Reise dann aber endlich los.
Am ersten Tag haben wir uns Villahermosa angeschaut, die Kirche und einen grossen Park mit Tieren und Olmecafiguren. Viel mehr hatte Villahermosa dann aber auch nicht zu bieten, ausser 40 Grad Hitze.
Nach einer Nacht dort ging es nach Palenque, von wo aus wir die Mayaruinen mitten im Urwald besuchten. Diese Ruinen sind riesig gross und so haben wir einige Stunden damit verbracht, verschiedene Pyramiden und Tempel raufzuklettern. Um uns von der Hitze zu erholen, gabs danach eine kühle Dusche unter einem Wasserfall. Am Tag darauf gings zu den Cascadas de Agua Azul und Misol-Ha. Die Wasserfälle von Agua Azul sind riesig und wunderschön, das Wasser fällt über die Steine und überall bilden sich kleine Becken zum schwimmen. Um den Touristen zu entkommen, kletterten wir eine Weile herum, bis wir ganz alleine waren. Ein Traum!
Dann war wieder ein Tag Busfahrt angesagt, bis wir in Tuxtla Gutiérrez ankamen, der Hauptstadt von Chiapas. Dort durften wir beim Onkel von Chino bleiben und der Cousin hat uns gleich mal das Zentrum gezeigt. Ein Tagesausflug führte uns nach San Cristobal de las Casas und San Juan Chamula, zwei kleine Städtchen aus der Kolonialzeit. Dort haben wir einen ganzen Tag verbracht.
In Comitán haben wir dann in einem absolut unglaublichen Hotel logiert, das uns keine 4 Franken kostete, aber auch so aussah. Dusche war nicht brauchbar, obwohl man sich eigentlich gerne von den Flöhen der Betten befreit hätte. Wir machten einen Ausflug mit privatem Bus an die Lagos de Montebello, das sind 62 Seen mitten in der Landschaft. Teilweise durfte man sogar schwimmen und das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Comitán selbst hat nichts zu bieten, doch da Gründonnerstag war, waren viele Leute auf den Strassen und wir haben an einem Umzug in die Kirchen des Dorfes teilgenommen. Am Tag darauf gings dann nochmals mit einem Kleinbus an die Ruinen von Tenam Puente, die überhaupt nicht bekannt sind. Dass haben wir genossen, denn ausser uns waren nur eine Familie und zwei weitere Personen da. Danach gings an den Chiflón, einen Wasserfall der 75m in die Tiefe stürzt. Auch dort haben wir uns im kalten Nass erfrischt, es war wirklich kalt, gerade mal so 15 Grad.
Am Abend gings dann für die letzte Nacht zurück nach Tuxtla, wo wir unseren Urlaub mit einem Ausflug in den Cañón del Sumidero beendet haben. Mit einem Boot fuhren wir 42km in die Schlucht rein, die teilweise bis zu 1000m in die Höhe ragt und das Wasser bis 200m tief sein kann. Sehr eindrücklich. Jetzt weiss ich auch, warum alle Chiapas als den schönsten Staat Mexicos bezeichnen.
Nach 12 Stunden Busfahrt waren wir dann frühmorgens wieder in Mexico City, von wo aus ich direkt nach Acapulco fuhr, um noch einige Tage mit meiner Familie zu verbringen. Von dort gibt’s nichts zu erzählen, weil ich dort ausser schlafen, schwimmen und ausgehen nichts mache.
Jetzt geht’s nicht mehr lange, denn in vier Wochen bin ich wieder zu Hause!
Am ersten Tag haben wir uns Villahermosa angeschaut, die Kirche und einen grossen Park mit Tieren und Olmecafiguren. Viel mehr hatte Villahermosa dann aber auch nicht zu bieten, ausser 40 Grad Hitze.
Nach einer Nacht dort ging es nach Palenque, von wo aus wir die Mayaruinen mitten im Urwald besuchten. Diese Ruinen sind riesig gross und so haben wir einige Stunden damit verbracht, verschiedene Pyramiden und Tempel raufzuklettern. Um uns von der Hitze zu erholen, gabs danach eine kühle Dusche unter einem Wasserfall. Am Tag darauf gings zu den Cascadas de Agua Azul und Misol-Ha. Die Wasserfälle von Agua Azul sind riesig und wunderschön, das Wasser fällt über die Steine und überall bilden sich kleine Becken zum schwimmen. Um den Touristen zu entkommen, kletterten wir eine Weile herum, bis wir ganz alleine waren. Ein Traum!
Dann war wieder ein Tag Busfahrt angesagt, bis wir in Tuxtla Gutiérrez ankamen, der Hauptstadt von Chiapas. Dort durften wir beim Onkel von Chino bleiben und der Cousin hat uns gleich mal das Zentrum gezeigt. Ein Tagesausflug führte uns nach San Cristobal de las Casas und San Juan Chamula, zwei kleine Städtchen aus der Kolonialzeit. Dort haben wir einen ganzen Tag verbracht.
In Comitán haben wir dann in einem absolut unglaublichen Hotel logiert, das uns keine 4 Franken kostete, aber auch so aussah. Dusche war nicht brauchbar, obwohl man sich eigentlich gerne von den Flöhen der Betten befreit hätte. Wir machten einen Ausflug mit privatem Bus an die Lagos de Montebello, das sind 62 Seen mitten in der Landschaft. Teilweise durfte man sogar schwimmen und das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Comitán selbst hat nichts zu bieten, doch da Gründonnerstag war, waren viele Leute auf den Strassen und wir haben an einem Umzug in die Kirchen des Dorfes teilgenommen. Am Tag darauf gings dann nochmals mit einem Kleinbus an die Ruinen von Tenam Puente, die überhaupt nicht bekannt sind. Dass haben wir genossen, denn ausser uns waren nur eine Familie und zwei weitere Personen da. Danach gings an den Chiflón, einen Wasserfall der 75m in die Tiefe stürzt. Auch dort haben wir uns im kalten Nass erfrischt, es war wirklich kalt, gerade mal so 15 Grad.
Am Abend gings dann für die letzte Nacht zurück nach Tuxtla, wo wir unseren Urlaub mit einem Ausflug in den Cañón del Sumidero beendet haben. Mit einem Boot fuhren wir 42km in die Schlucht rein, die teilweise bis zu 1000m in die Höhe ragt und das Wasser bis 200m tief sein kann. Sehr eindrücklich. Jetzt weiss ich auch, warum alle Chiapas als den schönsten Staat Mexicos bezeichnen.
Nach 12 Stunden Busfahrt waren wir dann frühmorgens wieder in Mexico City, von wo aus ich direkt nach Acapulco fuhr, um noch einige Tage mit meiner Familie zu verbringen. Von dort gibt’s nichts zu erzählen, weil ich dort ausser schlafen, schwimmen und ausgehen nichts mache.
Jetzt geht’s nicht mehr lange, denn in vier Wochen bin ich wieder zu Hause!
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