Schon haben sich Sandra und Fabienne an die Zeitverschiebung gewohnt, wenigstens ein wenig, und haben bis kurz vor 9 Uhr geschlafen. Ich musste heute morgen leider noch in den Spanischkurs, da wir Zwischenprüfung hatten. Gelernt habe ich nur wenig, doch schon das war zuviel, denn die Prüfung war leichter als leicht.
Nach der Prüfung kam dann Franzi mit mir nach Hause und so haben Sandra und Fabienne Franzi kennengelernt. Wir sassen eine Weile zusammen, haben geplaudert und Franzi und ich assen Salami. Hmm, ja wir haben Salami vermisst und Fabienne brachte ein Päckchen. Um halb 2 gab ich dann eine Stunde Nachhilfe und als Miguels Mutter kam, meinte sie Fabienne könnte als Model arbeiten.
Dies hat sie dann später beim Essen auch noch von Cristina gehört. Also zum Essen... Es gab Huanzontle auf Reis und Tacos. Jetzt die grosse Frage, was ist Huanzontle?! Keine Ahnung... so ein komisches Kraut mit Käse und irgendwie mit Ei paniert. Dieses Kraut gibts nur in Mexico und nur zu bestimmten Zeiten und war eines der Nahrungsmittel der Azteken. Man musste halt so einen Halm in die Finger nehmen und das ganze Kraut abbeissen und den Stiel dann übriglassen. War ein wenig wie Kaninchenfutter.
Später fuhren wir dann mit dem Auto ins Mundo E, waren aber vorher noch schnell bei Franzi, damit Sandra und Fabienne sehen, wie es ist, in einem Fraccionamiento zu wohnen. Ein Fraccionamiento ist eine geschlossene Wohnsiedlung die nur durch ein Tor passierbar ist.
Im Mundo E haben wir dann alle Läden angeschaut und entschieden uns dann aber bald, nochmals ins Cúspide zu fahren, dort wo wir gestern waren. Dort angekommen, gabs zuerst mal ein Eis und anschliessend gings wieder shoppen. Fabienne musste etwa 15 paar Hosen probieren und zum Schluss haben wir sogar drei paar gekauft. Wer Fabienne kennt, weiss, dass das nicht normal ist. Gestern zwei T-Shirts und heute drei paar Hosen!
Zurück zu Hause gabs Abendessen und das, obwohl wir überhaupt keinen Hunger hatten. Aber Molletes muss man einfach kennen. Brötchen mit Bohnen, Käse und Salsa...
So, ab ins Bett... morgen gibts einen Kulturtag!
Montag, 16. Februar 2009
Sonntag, 15. Februar 2009
Fabienne und Sandra sind da!!
Erst mal glücklicher verspäteter Valentinstag! Ich fuhr gestern Nachmittag mit meiner Familie zur Cousine von Cristina für eine Valentins fiesta. Es waren einige Leute der Verwandtschaft da und es gab Essen für doppelt so viele Leute wie da waren, aber das ist ja normal hier in México.
Kurz vor 7 fuhr ich dann mit Iñigo und Ian zum Flughafen um Fabienne und Sandra abzuholen, ich hab jetzt echt lange genug gewartet! Wir warteten also vor dem Terminal 1, ich natürlich zuvorderst vorne und wahrscheinlich haben sich die Leute neben mir gefragt, was für ein Zwappelzwischtli ich bin... Ich konnte es echt nicht mehr erwarten!
Dann endlich, ziemlich genau um 8 kamen sie endlich durch diese blöde Milchglastüre, durch die man vorher nichts sieht! Ich war überglücklich und die beiden totmüde. Ich war so glücklich, dass mir die Tränen runterliefen. Ich habe sie Iñigo und Ian vorgestellt und dann gings nochmals zurück zur fiesta. Natürlich nur um Hallo zu sagen, doch das ist hier ein weiter Begriff. Ging dann doch noch eineinhalb Stunden bis wir endlich nach Hause fuhren.
Zu Hause wurden ihnen die ganzen Tiere vorgestellt und das Haus gezeigt. Dann gings ins Zimmer, wo beide kiloweise Schokolade und weitere Süssigkeiten auspackten. Ich glaub Kleider haben sie fast keine dabei. Um Mitternacht schliefen sie dann ein und da für mich eigentlich noch früh war, konnte ich noch eine Weile nicht schlafen...
Leider waren Sandra und Fabienne aber um 7 Uhr morgens schon wieder topfit, wo ich doch normalerweise zwei Stunden länger schlafe. Wir nahmen den Tag langsam in Angriff und haben bei angenehmen 20 Grad draussen in der Sonne gefrühstückt... Mango, Papaya, etc.
Um 10 Uhr fuhren wir los Richtung Teotihuacan zu den Pyramiden. Iñigo und Euken kamen mit. Da die Strassen von México relativ kompliziert und voller Baustellen sind, dauerte es gute zwei Stunden bis wir dort waren. Wir stiegen aus dem Auto aus und waren schon bald verschwitzt. Es waren gute 30 Grad dort und hatte tausende von Leuten. Wir kletterten also auf die Pirámide del sol (Sonnenpyramide, drittgrösste Pyramide der Welt) und ich glaub ich hab die beiden fast ein wenig überfordert. Sind halt gute 2000m höher als in der Schweiz. Ich weiss noch, wie ich mich gefühlt hab, als ich das erste mal da raufkletterte. Aber wir haben viele Fotos gemacht und sind dann noch ein wenig rumgelaufen. Die zweite haben wir dann nur von unten angeschaut und zwei Stunden später fuhren wir auch schon wieder Richtung Mexico City.
Dann gabs natürlich noch die ersten Tacos und es musste alles probiert werden: Gringas, queso fundido, tacos de bisteck y al pastor, agua de horchata und jamaica. Soweit ich das beurteilen konnte, haben sie alles gemocht. Auch die scharfen Salsas wurden vorsichtig probiert.
Zuhause haben wir uns zuerst mal ein wenig ausgeruht und dann fuhren wir mit Ian zum Cúspide, ein Shopping Center. Sind ein wenig rumspaziert und schon sind die ersten T-Shirts gekauft. Bald darauf gings aber wieder nach Hause, wir sind alle todmüde.
Morgen gehts weiter...
Kurz vor 7 fuhr ich dann mit Iñigo und Ian zum Flughafen um Fabienne und Sandra abzuholen, ich hab jetzt echt lange genug gewartet! Wir warteten also vor dem Terminal 1, ich natürlich zuvorderst vorne und wahrscheinlich haben sich die Leute neben mir gefragt, was für ein Zwappelzwischtli ich bin... Ich konnte es echt nicht mehr erwarten!
Dann endlich, ziemlich genau um 8 kamen sie endlich durch diese blöde Milchglastüre, durch die man vorher nichts sieht! Ich war überglücklich und die beiden totmüde. Ich war so glücklich, dass mir die Tränen runterliefen. Ich habe sie Iñigo und Ian vorgestellt und dann gings nochmals zurück zur fiesta. Natürlich nur um Hallo zu sagen, doch das ist hier ein weiter Begriff. Ging dann doch noch eineinhalb Stunden bis wir endlich nach Hause fuhren.
Zu Hause wurden ihnen die ganzen Tiere vorgestellt und das Haus gezeigt. Dann gings ins Zimmer, wo beide kiloweise Schokolade und weitere Süssigkeiten auspackten. Ich glaub Kleider haben sie fast keine dabei. Um Mitternacht schliefen sie dann ein und da für mich eigentlich noch früh war, konnte ich noch eine Weile nicht schlafen...
Leider waren Sandra und Fabienne aber um 7 Uhr morgens schon wieder topfit, wo ich doch normalerweise zwei Stunden länger schlafe. Wir nahmen den Tag langsam in Angriff und haben bei angenehmen 20 Grad draussen in der Sonne gefrühstückt... Mango, Papaya, etc.
Um 10 Uhr fuhren wir los Richtung Teotihuacan zu den Pyramiden. Iñigo und Euken kamen mit. Da die Strassen von México relativ kompliziert und voller Baustellen sind, dauerte es gute zwei Stunden bis wir dort waren. Wir stiegen aus dem Auto aus und waren schon bald verschwitzt. Es waren gute 30 Grad dort und hatte tausende von Leuten. Wir kletterten also auf die Pirámide del sol (Sonnenpyramide, drittgrösste Pyramide der Welt) und ich glaub ich hab die beiden fast ein wenig überfordert. Sind halt gute 2000m höher als in der Schweiz. Ich weiss noch, wie ich mich gefühlt hab, als ich das erste mal da raufkletterte. Aber wir haben viele Fotos gemacht und sind dann noch ein wenig rumgelaufen. Die zweite haben wir dann nur von unten angeschaut und zwei Stunden später fuhren wir auch schon wieder Richtung Mexico City.
Dann gabs natürlich noch die ersten Tacos und es musste alles probiert werden: Gringas, queso fundido, tacos de bisteck y al pastor, agua de horchata und jamaica. Soweit ich das beurteilen konnte, haben sie alles gemocht. Auch die scharfen Salsas wurden vorsichtig probiert.
Zuhause haben wir uns zuerst mal ein wenig ausgeruht und dann fuhren wir mit Ian zum Cúspide, ein Shopping Center. Sind ein wenig rumspaziert und schon sind die ersten T-Shirts gekauft. Bald darauf gings aber wieder nach Hause, wir sind alle todmüde.
Morgen gehts weiter...
Mittwoch, 11. Februar 2009
San Luis Potosí
So, ich hab schon soo lange nicht mehr geschrieben. Ich komm irgendwie einfach nicht dazu. Mal schauen, was gibts zu erzählen?
Anfangs Januar war ich 10 Tage in Canada mit meiner Familie, wo wir kurz in Vancouver waren und dann eine Woche skifahren in Whistler Mountain. War echt unglaublich. Whistler ist total schön und ich hab sogar ne riesen Gruppe Schweizer kennengelernt, neben den vielen Australiern vom Hotel.
Dann für meinen 21. Geburtstag reiste ich in die USA zu meinem Gastbruder Joe, der in der Nähe von Los Angeles lebt. Die vier Tage gingen vorüber wie im Flug und ich habs total genossen. An meinem Geburtstag gings natürlich in eine Bar! Wow, jetzt komm ich sogar in den USA endlich in Clubs und Bars rein und kann offiziell trinken. Ich bekam an verschiedenen Orten einen Geburtstagsdrink spendiert und wir hatten eine tolle Nacht mit Joe's Freunden. Am Sonntag war Superbowl Party angesagt und ca. 40 Freunde von Joe waren bei ihm zu Hause um das berühmte Football Game zu schauen. Hab total liebe Leute kennengelernt. Neben Party und Football hab ich auch noch zwei Tage am Strand und auf der Balboa Island verbracht. Sehr gemütlich und relaxend.
Qué más? Letztes Wochenende fuhr ich sechs Stunden in den Norden um Ivan in San Luis Potosí zu besuchen. Ivan habe ich vor vier Jahren auf der Abschlussreise des Austauschjahrs kennengelernt. Wir waren in einem Museum, wo wir fast fünf Stunden verbrachten, so spannend wars. Später waren wir noch in einem kleinen Dorf, wo wir den Sonnenuntergang geschaut haben und am Abend waren wir bei einem Freund von ihm etwas trinken. Am Sonntag gings am Mittag schon wieder zurück nach México.
Das war mal wieder ein kurzer Überblick über meine Erlebnisse...
Ach noch was, vor ein paar Tagen gabs um halb 2 in der Nacht plötzlich einen riesen Krach draussen. Hatte keine Ahnung was es war, bis Cristina mir am nächsten Tag erzählt hat, dass vor der Uni, keine 5 Minuten weg von uns, ein Mann mit 100 Schüssen ermordet wurde. Ja, das ist México. Aber keine Angst, ich passe gut auf mich auf.
Anfangs Januar war ich 10 Tage in Canada mit meiner Familie, wo wir kurz in Vancouver waren und dann eine Woche skifahren in Whistler Mountain. War echt unglaublich. Whistler ist total schön und ich hab sogar ne riesen Gruppe Schweizer kennengelernt, neben den vielen Australiern vom Hotel.
Dann für meinen 21. Geburtstag reiste ich in die USA zu meinem Gastbruder Joe, der in der Nähe von Los Angeles lebt. Die vier Tage gingen vorüber wie im Flug und ich habs total genossen. An meinem Geburtstag gings natürlich in eine Bar! Wow, jetzt komm ich sogar in den USA endlich in Clubs und Bars rein und kann offiziell trinken. Ich bekam an verschiedenen Orten einen Geburtstagsdrink spendiert und wir hatten eine tolle Nacht mit Joe's Freunden. Am Sonntag war Superbowl Party angesagt und ca. 40 Freunde von Joe waren bei ihm zu Hause um das berühmte Football Game zu schauen. Hab total liebe Leute kennengelernt. Neben Party und Football hab ich auch noch zwei Tage am Strand und auf der Balboa Island verbracht. Sehr gemütlich und relaxend.
Qué más? Letztes Wochenende fuhr ich sechs Stunden in den Norden um Ivan in San Luis Potosí zu besuchen. Ivan habe ich vor vier Jahren auf der Abschlussreise des Austauschjahrs kennengelernt. Wir waren in einem Museum, wo wir fast fünf Stunden verbrachten, so spannend wars. Später waren wir noch in einem kleinen Dorf, wo wir den Sonnenuntergang geschaut haben und am Abend waren wir bei einem Freund von ihm etwas trinken. Am Sonntag gings am Mittag schon wieder zurück nach México.
Das war mal wieder ein kurzer Überblick über meine Erlebnisse...
Ach noch was, vor ein paar Tagen gabs um halb 2 in der Nacht plötzlich einen riesen Krach draussen. Hatte keine Ahnung was es war, bis Cristina mir am nächsten Tag erzählt hat, dass vor der Uni, keine 5 Minuten weg von uns, ein Mann mit 100 Schüssen ermordet wurde. Ja, das ist México. Aber keine Angst, ich passe gut auf mich auf.
Mittwoch, 31. Dezember 2008
México ist anders als die Schweiz!
Hier ein paar komische und vielleicht lustige Dinge, die anders sind als in der Schweiz oder was ich mich gewohnt bin! Viel Spass!
· Es gibt „probadores“ (Umziehkabinen) für Schuhe und du musst sie sogar benutzen!
· Es gibt kein Toilettenpapier auf den Toiletten der Uni. Wortwörtlich "Scheisse", wenn du das vergisst.
· Bushaltestellen existieren zwar, bedeuten aber nichts. Du stehst auf die Strasse und winkst dem nächsten Bus.
· Hier sagt man nicht zwei Wochen, sondern 15 Tage.
· Ohrstäbchen findest du bei der Babynahrung. Wo sonst?
· Mittagessen gibt es frühestens um 15 Uhr und Abendessen um 21 Uhr.
· Häuser haben keine Heizung und darum ist im Winter draussen wärmer als im Haus.
· Eine normale Fahrt im Microbus kostet 5.50 Pesos (ca. 50Rp), eine Fahrt im Luxusliner für ca. 2 Stunden kostet 8 Franken.
· Eine Jugendherberge in Cancún findest du für 4 Franken die Nacht.
· „Gringas“ sind sowohl Amerikanerinnen als auch Tacos.
· Party machen kann man hier auch schon um 4 Uhr nachmittags!
· Polizisten können ohne Probleme geschmiert werden. Anstatt Alkoholtest wird eine 4 verlangt (steh auf ein Bein und bilde sowas wie eine 4 mit deinem Körper). Automatische Alkoholtests existieren hier wohl noch nicht!
· In der Metro werden „lamparas con luz“ (Lampen mit Licht) verkauft! Ach nein, mit was denn sonst?
· Der Müll wird offiziell getrennt und anschliessend wieder zusammengeworfen.
· Es fliegen Flugzeuge über die Stadt, die Werbung per Lautsprecher machen.
· Leute halten mitten auf der Strasse an, um irgendetwas zu erledigen.
· Im Kino gibt es keine festen Sitzplätze, du kannst sitzen wo du willst.
· Bei viel Verkehr laufen Personen auf den Strassen rum und verkaufen Essen und Trinken und vieles mehr.
· Zum Reifenwechseln muss man die Fahrbahn nicht verlassen. Das geht auch auf der rechten Spur.
· Es gibt überall und ständig „topes“ (Bremshügel) auf den Strassen.
· Märkte werden auf der rechten Spur einer vierspurigen Strasse aufgebaut.
· Taxis sind oft grüne Käfer.
· Vor den Schulen stehen Mütter in Autos kilometerlang Schlange um ihre Kinder abzuholen.
· Geschirr wird unter laufendem, oft kaltem Wasser gespült, zum Trocknen hingestellt und teilweise nass in den Schrank geräumt.
· Die Post öffnet gegen Mittag und schliesst offiziell um 16 Uhr, oft aber auch schon früher.
· Mexikaner begrüssen und verabschieden sich mit einem „beso“ (Küsschen) auf die Backe.
· Der Opel Corsa heisst hier Chevy.
· Ein Liter Benzin kostet nicht mal 1 Franken.
· Überall gibt es Leute, die einem für 1 Peso helfen:
- Parkticketindenautomatenschieber
- Parkplatzein- und -ausweiser, auch „viene viene“ genannt
- Verkehrswinker
- Tütenimsupermarkteinräumer
· Es gibt VIP Kinos, die haben bequeme Sitze und ein integriertes Restaurant (Pizza und Getränke inklusiv)
· Im Arztzimmer steht ein Fernseher.
· Wenn jemand eine Frage nicht beantworten kann, sagt er lieber etwas Falsches, als dass er es zugibt. Vorsicht, beim nach dem Weg fragen!
· Fahrradfahrende Frauen gibt es hier nur zwei – Franzi und mich!
· In der Metro kann man von CD’s über Süssigkeiten bis hin zum Nähzeug alles kaufen.
· Süssigkeiten mit Chili sind definitiv gewöhnungsbedürftig.
· Man kann auch auf der Autobahn auf der Ladefläche eines Pickups mitfahren.
· Leute stellen sich ein Fitnessgerät, einen Grill oder Spielautomaten in die Garage und nennen sich Spa, Imbiss oder Spielhalle.
· Den McFlurry kriegst du mit beispielsweise M&M’s plus Caramelsauce. Viel zu süss!
· Männer sind echte Gentlemen. Sie halten Türen auf, gewähren Vortritt, holen Frauen zuhause ab und bringen sie anschliessend wieder heim und bezahlen alles.
· Auf der Strasse kannst du überall geschlachtete Hühnchen oder sogar Schweine kaufen.
· An roten Ampeln sorgen Jongleure, Feuerspucker und Clowns für Unterhaltung.
· Shampoos und Niveau Gesichtscremes gibt es in 750ml Flaschen oder Dosen.
· Gewisse Familien essen keine Früchte oder Gemüse bevor nicht alles dreimal desinfiziert ist.
· „Día de los muertos“ (Allerheiligen) ist ein fröhlicher Feiertag.
· Es gibt „probadores“ (Umziehkabinen) für Schuhe und du musst sie sogar benutzen!
· Es gibt kein Toilettenpapier auf den Toiletten der Uni. Wortwörtlich "Scheisse", wenn du das vergisst.
· Bushaltestellen existieren zwar, bedeuten aber nichts. Du stehst auf die Strasse und winkst dem nächsten Bus.
· Hier sagt man nicht zwei Wochen, sondern 15 Tage.
· Ohrstäbchen findest du bei der Babynahrung. Wo sonst?
· Mittagessen gibt es frühestens um 15 Uhr und Abendessen um 21 Uhr.
· Häuser haben keine Heizung und darum ist im Winter draussen wärmer als im Haus.
· Eine normale Fahrt im Microbus kostet 5.50 Pesos (ca. 50Rp), eine Fahrt im Luxusliner für ca. 2 Stunden kostet 8 Franken.
· Eine Jugendherberge in Cancún findest du für 4 Franken die Nacht.
· „Gringas“ sind sowohl Amerikanerinnen als auch Tacos.
· Party machen kann man hier auch schon um 4 Uhr nachmittags!
· Polizisten können ohne Probleme geschmiert werden. Anstatt Alkoholtest wird eine 4 verlangt (steh auf ein Bein und bilde sowas wie eine 4 mit deinem Körper). Automatische Alkoholtests existieren hier wohl noch nicht!
· In der Metro werden „lamparas con luz“ (Lampen mit Licht) verkauft! Ach nein, mit was denn sonst?
· Der Müll wird offiziell getrennt und anschliessend wieder zusammengeworfen.
· Es fliegen Flugzeuge über die Stadt, die Werbung per Lautsprecher machen.
· Leute halten mitten auf der Strasse an, um irgendetwas zu erledigen.
· Im Kino gibt es keine festen Sitzplätze, du kannst sitzen wo du willst.
· Bei viel Verkehr laufen Personen auf den Strassen rum und verkaufen Essen und Trinken und vieles mehr.
· Zum Reifenwechseln muss man die Fahrbahn nicht verlassen. Das geht auch auf der rechten Spur.
· Es gibt überall und ständig „topes“ (Bremshügel) auf den Strassen.
· Märkte werden auf der rechten Spur einer vierspurigen Strasse aufgebaut.
· Taxis sind oft grüne Käfer.
· Vor den Schulen stehen Mütter in Autos kilometerlang Schlange um ihre Kinder abzuholen.
· Geschirr wird unter laufendem, oft kaltem Wasser gespült, zum Trocknen hingestellt und teilweise nass in den Schrank geräumt.
· Die Post öffnet gegen Mittag und schliesst offiziell um 16 Uhr, oft aber auch schon früher.
· Mexikaner begrüssen und verabschieden sich mit einem „beso“ (Küsschen) auf die Backe.
· Der Opel Corsa heisst hier Chevy.
· Ein Liter Benzin kostet nicht mal 1 Franken.
· Überall gibt es Leute, die einem für 1 Peso helfen:
- Parkticketindenautomatenschieber
- Parkplatzein- und -ausweiser, auch „viene viene“ genannt
- Verkehrswinker
- Tütenimsupermarkteinräumer
· Es gibt VIP Kinos, die haben bequeme Sitze und ein integriertes Restaurant (Pizza und Getränke inklusiv)
· Im Arztzimmer steht ein Fernseher.
· Wenn jemand eine Frage nicht beantworten kann, sagt er lieber etwas Falsches, als dass er es zugibt. Vorsicht, beim nach dem Weg fragen!
· Fahrradfahrende Frauen gibt es hier nur zwei – Franzi und mich!
· In der Metro kann man von CD’s über Süssigkeiten bis hin zum Nähzeug alles kaufen.
· Süssigkeiten mit Chili sind definitiv gewöhnungsbedürftig.
· Man kann auch auf der Autobahn auf der Ladefläche eines Pickups mitfahren.
· Leute stellen sich ein Fitnessgerät, einen Grill oder Spielautomaten in die Garage und nennen sich Spa, Imbiss oder Spielhalle.
· Den McFlurry kriegst du mit beispielsweise M&M’s plus Caramelsauce. Viel zu süss!
· Männer sind echte Gentlemen. Sie halten Türen auf, gewähren Vortritt, holen Frauen zuhause ab und bringen sie anschliessend wieder heim und bezahlen alles.
· Auf der Strasse kannst du überall geschlachtete Hühnchen oder sogar Schweine kaufen.
· An roten Ampeln sorgen Jongleure, Feuerspucker und Clowns für Unterhaltung.
· Shampoos und Niveau Gesichtscremes gibt es in 750ml Flaschen oder Dosen.
· Gewisse Familien essen keine Früchte oder Gemüse bevor nicht alles dreimal desinfiziert ist.
· „Día de los muertos“ (Allerheiligen) ist ein fröhlicher Feiertag.
Dienstag, 4. November 2008
Erholung pur(e)
Freitag Nachmittag gings los Richtung Acapulco. Die Reise dauerte 7 Stunden, aber das nur, weil wir 3 Stunden im Stau in Mexico City standen. Wir haben uns dann abgewechselt beim Fahren und kamen gegen 11 Uhr auch endlich an.
Am Samstag schliefen wir lange und gingen am Nachmittag in ein Restaurant direkt am Meer, mit Pool, Liegenstühlen, etc. Wunderschön!
Meine Familie hat in Acapulco eine Ferienwohnung und der Nachbar unter uns ist DJ im nahegelegenen Club. Um 11 Uhr abends holten wir Franzi in ihrem Hotel ab. Ihre Familie war nämlich auch gerade da übers Wochenende. Wir gingen essen und dann kurz nach Mitternacht ins Pure. Ja, Cristina und Iñigo kamen auch mit. Leider war die Musik anfänglich nicht sehr gut und so haben wir uns nach etwas mehr als einer Stunde entschieden Ricky, dem DJ einen Besuch abzustatten! Das war eine sehr gute Idee, denn von da an wünschten wir uns die Musik und hatten unsere Privatparty oben beim DJ. Wir wurden dem Besitzer des Pure vorgestellt und bekamen krugweise Getränke! Cristina und Iñigo machten sich dann nach 3 Uhr auf den Weg nach Hause, doch wir blieben noch, denn jetzt machte es uns riesig Spass! Um 6 Uhr war niemand mehr im Club und wir legten noch jede Menge deutscher Lieder auf, war total lustig. Um halb 8 verliessen wir gemeinsam mit Ricky das Pure und gingen hinaus in die Hitze! Zuhause gingen wir schwimmen, oops man darf erst am 8.30 Uhr, der Poli hatte nicht so Freude an uns. Dann gabs Quesadillas zum Frühstück und endlich durften wir auch schwimmen! Um 11 Uhr fuhren wir Franzi in ihr Hotel, denn ihre Familie fuhr bereits am Sonntag zurück. Kurz vor Mittag gings dann endlich ins Bett, wo ich auch bis halb 6 blieb. Später gingen Ricky und ich noch ins Kino und etwas trinken, war total lustig!
Acapulco ist echt der ideale Ort für Erholung, dank der Wärme schläft man traumhaft. Doch man sollte nicht die ganze Nacht unterwegs sein... Montag lag ich den ganzen Tag am Pool und ging schwimmen! Am Abend flogen wir dann zurück nach Mexico City in die Kälte!
Am Samstag schliefen wir lange und gingen am Nachmittag in ein Restaurant direkt am Meer, mit Pool, Liegenstühlen, etc. Wunderschön!
Meine Familie hat in Acapulco eine Ferienwohnung und der Nachbar unter uns ist DJ im nahegelegenen Club. Um 11 Uhr abends holten wir Franzi in ihrem Hotel ab. Ihre Familie war nämlich auch gerade da übers Wochenende. Wir gingen essen und dann kurz nach Mitternacht ins Pure. Ja, Cristina und Iñigo kamen auch mit. Leider war die Musik anfänglich nicht sehr gut und so haben wir uns nach etwas mehr als einer Stunde entschieden Ricky, dem DJ einen Besuch abzustatten! Das war eine sehr gute Idee, denn von da an wünschten wir uns die Musik und hatten unsere Privatparty oben beim DJ. Wir wurden dem Besitzer des Pure vorgestellt und bekamen krugweise Getränke! Cristina und Iñigo machten sich dann nach 3 Uhr auf den Weg nach Hause, doch wir blieben noch, denn jetzt machte es uns riesig Spass! Um 6 Uhr war niemand mehr im Club und wir legten noch jede Menge deutscher Lieder auf, war total lustig. Um halb 8 verliessen wir gemeinsam mit Ricky das Pure und gingen hinaus in die Hitze! Zuhause gingen wir schwimmen, oops man darf erst am 8.30 Uhr, der Poli hatte nicht so Freude an uns. Dann gabs Quesadillas zum Frühstück und endlich durften wir auch schwimmen! Um 11 Uhr fuhren wir Franzi in ihr Hotel, denn ihre Familie fuhr bereits am Sonntag zurück. Kurz vor Mittag gings dann endlich ins Bett, wo ich auch bis halb 6 blieb. Später gingen Ricky und ich noch ins Kino und etwas trinken, war total lustig!
Acapulco ist echt der ideale Ort für Erholung, dank der Wärme schläft man traumhaft. Doch man sollte nicht die ganze Nacht unterwegs sein... Montag lag ich den ganzen Tag am Pool und ging schwimmen! Am Abend flogen wir dann zurück nach Mexico City in die Kälte!
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