Eine Woche vor Ostern beginnt hier in Mexico die Semana Santa und alle, aber auch wirklich alle Mexicanos haben Urlaub. Wir machten uns also zu fünft auf den Weg zum Bus Terminal, wo wir gleich mal drei Stunden warten durften, weil es keine Busse mehr hatte. Um Mitternacht ging unsere 10 stündige Reise dann aber endlich los.
Am ersten Tag haben wir uns Villahermosa angeschaut, die Kirche und einen grossen Park mit Tieren und Olmecafiguren. Viel mehr hatte Villahermosa dann aber auch nicht zu bieten, ausser 40 Grad Hitze.
Nach einer Nacht dort ging es nach Palenque, von wo aus wir die Mayaruinen mitten im Urwald besuchten. Diese Ruinen sind riesig gross und so haben wir einige Stunden damit verbracht, verschiedene Pyramiden und Tempel raufzuklettern. Um uns von der Hitze zu erholen, gabs danach eine kühle Dusche unter einem Wasserfall. Am Tag darauf gings zu den Cascadas de Agua Azul und Misol-Ha. Die Wasserfälle von Agua Azul sind riesig und wunderschön, das Wasser fällt über die Steine und überall bilden sich kleine Becken zum schwimmen. Um den Touristen zu entkommen, kletterten wir eine Weile herum, bis wir ganz alleine waren. Ein Traum!
Dann war wieder ein Tag Busfahrt angesagt, bis wir in Tuxtla Gutiérrez ankamen, der Hauptstadt von Chiapas. Dort durften wir beim Onkel von Chino bleiben und der Cousin hat uns gleich mal das Zentrum gezeigt. Ein Tagesausflug führte uns nach San Cristobal de las Casas und San Juan Chamula, zwei kleine Städtchen aus der Kolonialzeit. Dort haben wir einen ganzen Tag verbracht.
In Comitán haben wir dann in einem absolut unglaublichen Hotel logiert, das uns keine 4 Franken kostete, aber auch so aussah. Dusche war nicht brauchbar, obwohl man sich eigentlich gerne von den Flöhen der Betten befreit hätte. Wir machten einen Ausflug mit privatem Bus an die Lagos de Montebello, das sind 62 Seen mitten in der Landschaft. Teilweise durfte man sogar schwimmen und das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Comitán selbst hat nichts zu bieten, doch da Gründonnerstag war, waren viele Leute auf den Strassen und wir haben an einem Umzug in die Kirchen des Dorfes teilgenommen. Am Tag darauf gings dann nochmals mit einem Kleinbus an die Ruinen von Tenam Puente, die überhaupt nicht bekannt sind. Dass haben wir genossen, denn ausser uns waren nur eine Familie und zwei weitere Personen da. Danach gings an den Chiflón, einen Wasserfall der 75m in die Tiefe stürzt. Auch dort haben wir uns im kalten Nass erfrischt, es war wirklich kalt, gerade mal so 15 Grad.
Am Abend gings dann für die letzte Nacht zurück nach Tuxtla, wo wir unseren Urlaub mit einem Ausflug in den Cañón del Sumidero beendet haben. Mit einem Boot fuhren wir 42km in die Schlucht rein, die teilweise bis zu 1000m in die Höhe ragt und das Wasser bis 200m tief sein kann. Sehr eindrücklich. Jetzt weiss ich auch, warum alle Chiapas als den schönsten Staat Mexicos bezeichnen.
Nach 12 Stunden Busfahrt waren wir dann frühmorgens wieder in Mexico City, von wo aus ich direkt nach Acapulco fuhr, um noch einige Tage mit meiner Familie zu verbringen. Von dort gibt’s nichts zu erzählen, weil ich dort ausser schlafen, schwimmen und ausgehen nichts mache.
Jetzt geht’s nicht mehr lange, denn in vier Wochen bin ich wieder zu Hause!
Sonntag, 19. April 2009
Donnerstag, 19. März 2009
Ausgang und sonst nichts!
Letztes Wochenende war mal wieder Brücke und Montag frei... Nichts wie los nach Acapulco!! Meine Familie fuhr dieses Mal nicht hin und so konnte ich alleine in die Wohnung. Am Freitag Mittag kamen Tom und Sandra, österreichische Freunde, mich abholen und nachdem wir getankt und seine Freundin abgeholt haben, gings auch schon los. Wir fuhren also zu viert via Cuernavaca und konnten glücklicherweise dem Verkehr entgehen...
Am Abend waren alle müde und so ging ich halt alleine weg... Hat schon Vorteile, wenn man den DJ vom Club 500m die Strasse runter kennt. War also bis halb 7 Uhr morgens bei ihm und wir hattens mal wieder total lustig. Am Samstag hab ich dann den ganzen Tag am Pool geschlafen... Nein, ich hab keinen Sonnenbrand, denn ich lag im Schatten.
Diesmal musste ich nicht alleine gehen, denn Tom, Sandra, Franzi und Vera, ihre Schwester, kamen ebenfalls mit. Und wieder waren wir bis in die frühen Morgenstunden weg und liefen dann kurz vor Sonnenaufgang nach Hause...
Keine Ahnung warum ich soviel Energie habe, aber am Sonntag Abend ging ich nochmals ins Pure, der Rest hat mich sitzen lassen. Aber ich habs genossen und kenne nach drei Nächten nacheinander nun wirklich alle... Besitzer, DJs, Lichttechniker, Kellner, Public Relations Team, etc...
War ein tolles Weekend und am Montag gings dann via Taxco zurück nach Mexico... fuhr wieder mit den Österreichern und da wir Überland fuhren, konnten wir dem Verkehr noch einmal entgehen.
Übrigens: Unsere drei neuen Haustiere, die wir am Dienstag bekamen, sind auch schon wieder weg... Hühner ist aber auch wirklich nicht so das... Hoffentlich kommt der Esel, den Cristina will, nicht...
Am Abend waren alle müde und so ging ich halt alleine weg... Hat schon Vorteile, wenn man den DJ vom Club 500m die Strasse runter kennt. War also bis halb 7 Uhr morgens bei ihm und wir hattens mal wieder total lustig. Am Samstag hab ich dann den ganzen Tag am Pool geschlafen... Nein, ich hab keinen Sonnenbrand, denn ich lag im Schatten.
Diesmal musste ich nicht alleine gehen, denn Tom, Sandra, Franzi und Vera, ihre Schwester, kamen ebenfalls mit. Und wieder waren wir bis in die frühen Morgenstunden weg und liefen dann kurz vor Sonnenaufgang nach Hause...
Keine Ahnung warum ich soviel Energie habe, aber am Sonntag Abend ging ich nochmals ins Pure, der Rest hat mich sitzen lassen. Aber ich habs genossen und kenne nach drei Nächten nacheinander nun wirklich alle... Besitzer, DJs, Lichttechniker, Kellner, Public Relations Team, etc...
War ein tolles Weekend und am Montag gings dann via Taxco zurück nach Mexico... fuhr wieder mit den Österreichern und da wir Überland fuhren, konnten wir dem Verkehr noch einmal entgehen.
Übrigens: Unsere drei neuen Haustiere, die wir am Dienstag bekamen, sind auch schon wieder weg... Hühner ist aber auch wirklich nicht so das... Hoffentlich kommt der Esel, den Cristina will, nicht...
Montag, 9. März 2009
Wieder mal verfahren...
Ich habs mal wieder geschafft und mich verfahren... zum zweiten Mal! Das erste Mal war ja irgendwie noch verständlich, da war ich neu in Mexico. Naja, heute hab ich mich dann nach 6 Monaten und 9 Tagen tatsächlich nochmals verfahren. Dabei kam ich ohne Probleme im Plaza Satélite an, wo ich Julian getroffen habe.
Die Heimfahrt war dann das Problem... ich hab eine Strasse verpasst und dann gabs keine Möglichkeit mehr zurück zu kommen. Am Anfang wusste ich ja noch, wo ich bin und dachte, kein Problem, ich komm auch so nach Hause. Als ich dann schon ne halbe Stunde unterwegs war, hatte ich überhaupt gar keinen Schimmer mehr. Ich war an einem Ort, wo ich noch nie vorher war. Irgendwann, als ich glaube schon beinahe aus der Stadt draussen war, fragte ich einen Polizisten, wo ich war.
Glücklicherweise konnte der mir helfen und ich fuhr also ein paar Kilometer zurück in die Richtung aus der ich kam. Ich musste dann auf die Autobahn, war also echt schon ganz schön weit weg. Etwas mehr als eine Stunde später kam ich endlich wieder in bekanntes Gebiet und war soo was von erleichtert!
Die Heimfahrt war dann das Problem... ich hab eine Strasse verpasst und dann gabs keine Möglichkeit mehr zurück zu kommen. Am Anfang wusste ich ja noch, wo ich bin und dachte, kein Problem, ich komm auch so nach Hause. Als ich dann schon ne halbe Stunde unterwegs war, hatte ich überhaupt gar keinen Schimmer mehr. Ich war an einem Ort, wo ich noch nie vorher war. Irgendwann, als ich glaube schon beinahe aus der Stadt draussen war, fragte ich einen Polizisten, wo ich war.
Glücklicherweise konnte der mir helfen und ich fuhr also ein paar Kilometer zurück in die Richtung aus der ich kam. Ich musste dann auf die Autobahn, war also echt schon ganz schön weit weg. Etwas mehr als eine Stunde später kam ich endlich wieder in bekanntes Gebiet und war soo was von erleichtert!
Sonntag, 8. März 2009
Fahrradfahren auf der Reforma
Heute war ich mit der Familie und Mextli, dem Chihuahua, auf der Reforma Fahrradfahren. Die Reforma ist eine der grössten Strassen in Mexico und wird immer am Sonntag für ein paar Stunden gesperrt, damit man sich mit Fahrrad, zu Fuss, Rollerblades, etc. auf den Weg Richtung Zócalo machen kann. Wir machten uns also alle auf den Weg und haben dann in der Nähe des Zócalo zu Mittag gegessen. Es war total gemütlich und hatte nicht mal soviel Leute, wie ich erwartet habe. Die Temperaturen stiegen bis 30 Grad, doch mit der Brise beim Fahrradfahren war es total angenehm.
Ich bin übrigens jetzt schon total Mexicana und gebe bei Orange mit dem Auto noch Gas... ;-)
Ich bin übrigens jetzt schon total Mexicana und gebe bei Orange mit dem Auto noch Gas... ;-)
Mittwoch, 4. März 2009
Alltagsleben
Fabienne und Sandra sind am letzten Samstag zurück in die kalte Schweiz geflogen und mich wieder alleine in Mexico zurück gelassen. Doch jetzt sind es gerade noch zehn Wochen und ich bin wieder zu Hause.
Ja also, zurück im Alltagsleben. Ich geh wieder in dem Spanischkurs und ja, die neue Lehrerin ist eine Katastrophe. Naja, der Kurs geht gerade noch zwei Wochen und schon wieder ist ein weiteres Level geschafft. Mit Ian lerne ich gerade Länder und Hauptstädte von Asien und Euken lernt gerade Kleidungsstücke auf Deutsch.
Sonst gibt es nicht gross etwas zu erzählen, es läuft wieder ziemlich unspektakulär ab...
Ja also, zurück im Alltagsleben. Ich geh wieder in dem Spanischkurs und ja, die neue Lehrerin ist eine Katastrophe. Naja, der Kurs geht gerade noch zwei Wochen und schon wieder ist ein weiteres Level geschafft. Mit Ian lerne ich gerade Länder und Hauptstädte von Asien und Euken lernt gerade Kleidungsstücke auf Deutsch.
Sonst gibt es nicht gross etwas zu erzählen, es läuft wieder ziemlich unspektakulär ab...
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